Schlagwort: Seoul

  • Hongdae und Incheon

    Ruth wollte heute einen Abstecher nach Hongdae machen, einem Stadtviertel mit bekannter Kunst- und Kulturszene. Vor allem auch K-Pop-Szene.

    Ich bin nach Incheon gefahren, eine Hafenstadt am Ende der Metrolinie. Die Linie 1, mit der ich fahren musste, hat auf beiden Seiten der Linienführung jeweils eine Streckenteilung. Die längste Strecke von Ende zu Ende sind dabei über 80 Stationen. Da ist man schon ein Weilchen unterwegs.

    In Incheon habe ich die Insel Wolmi mit der Uferpromenade besucht. Dort war ich auch im Schifffahrtsmuseum.

    In Incheon selber gibt es ein ganz spannendes Viertel mit einer China-Town und einer Fairytale-Town. Letzteres war schon sehr gewagt.

    Morgen brechen wir dann die Zelte in Seoul ab und fahren nach Daegu.

  • Paläste drei und vier

    Heute war für den Vormittag wieder Regen angesagt, daher sind wir in das Seodaemun Museum of Natural History gefahren. War ganz gut aufbereitet, aber kann mit anderen uns bekannten Naturkundemuseen nicht mithalten. Aber es war trocken.

    Danach sind wir noch in die beiden Palastanlagen von Changgyeonggung und Changdeokgung gegangen, die ineinander übergehen.

    Leider begann dann wieder der Regen.

  • Gangnam Style

    Für heute war intensiver Regen angesagt und es kam auch so. Deshalb hatten wir einen Indoor-Tag geplant und sind nach Gangnam ins COEX Convention & Exhibition Center gefahren. Quasi rein in die Metro und raus ins Shopping Center.

    Und wenn man in Seoul Shopping Center meint, ist das mit nichts in Deutschland zu vergleichen. Endlose Gänge mit Routenangaben, Laden an Laden und viele Menschen.

    Im Center war auch das Sealife Seoul untergebracht, was wir dann auch besucht haben. Tolles Aquarium mit vielen Attraktionen.

    Außerhalb der Mall war dann noch die Gangnam Style Skulptur, hier lief der Song in Dauerschleife. Wir waren dann, auch wegen des Regens, ganz schnell weg.

  • Nicht ganz auf den Inwangsan Mountain

    Heute hatte ich mir vorgenommen, auf den Inwangsan zu wandern, einer der Hausberge von Seoul. Aber eine Kombination aus Kondition, Klima und Höhenangst haben mich dann doch vor den letzten paar hundert Metern zurückschrecken lassen.

    Aber auch vom Beombawi Rock war der Ausblick phänomenal.

    Ruth hat sich derweil im Hyundai Center verlustiert. Sie hatte einen Zeitslot für einen sehr angesagten Pop-up Store ergattert.

    Nach dem Abstieg bin ich in den in nahegelegenen Park der Unabhängigkeit gegangen. Dort sind diverse Denkmäler für einzelne oder Gruppen von Märtyrern im Kampf gegen die japanische Besetzung.

    Sehr ergreifend war das Seodaemun Gefängnis, das von den Japaner und später auch während der Militärdiktatur benutzt wurde, einschließlich Folter und Hinrichtungen.

    Am Abend sind wir dann in der Umgebung in einem äußerst leckerem K-BBQ gewesen.

  • Fünf Paläste

    In Seoul gibt es die fünf Paläste, die während der Jeson-Zeit für die Könige und deren Hofstaat errichtet wurden. Und zum Teil bis ins frühe 20. Jahrhundert noch bewohnt wurden.

    Heute haben wir zwei der Paläste besucht. Am Gyeongbokgung kamen wir pünktlich zur Wachablösung der Palastwache. Sehr schönes Schauspiel.

    Die Palastanlagen sind schon sehr groß und imposant.

    Und sind auch von sehr schön gestalteten Gärten ergänzt.

    Dann sind wir noch zum Deoksugung Palast gegangen.

    Später war ich dann noch alleine unterwegs und habe einen Markt besucht, das ist schon sehr spannend.

    Und es gab auch endlich Fried Chicken zum Abendessen.

  • Und noch mehr Museen

    Während Ruth heute den Tag für ein professionelles Fotoshooting vorgesehen hatte, habe ich noch einen Museumstag gemacht.

    Das Nationalmuseum Koreas bietet einen guten Überblick über Geschichte und Kultur Koreas, von der Steinzeit bis heute. Und so interessant und umfangreich, dass ich fast vier Stunden im Museum verbracht habe. Übrigens kosten die staatlichen Museen keinen Eintritt, nur für die Sonderausstellungen.

    Dann war ich noch im SeMA, dem Seoul Museum of Art. Koreanische Kunst der Neuzeit und Gegenwart, hat mich nicht so sehr abgeholt. Einzelne Exponate waren aber ganz spannend.

    Am Abend haben wir uns wieder in Meyongdong getroffen und haben etwas gegessen. Und durch die ganzen Streetfood-Stände gedrängelt.

  • Seoul / Namsan

    Der Namsan ist ein Berg südlich des Stadtzentrums, aber immer noch mitten in der Stadt.

    Zuerst haben wir einen Abstecher in den Botanischen Garten am Fuße des Namsan gemacht. Ganz schön, aber nicht spektakulär.

    Da wir erst zum Abend auf den N Seoul Tower wollten, sind wir noch mal in die Shopping-Hölle nach Meyongdong gegangen. Puh, da muss man starke Nerven haben. Aber trotzdem spannend.

    Dann fuhren wir mit der Seilbahn auf den Namsan und auch auf den N Seoul Tower, das aber mit einem Fahrstuhl.

    Ein toller Ausblick auf die Stadt, auch von der Toilette.

    Nach dem Sonnenuntergang ging es heim in unsere Unterkunft.

  • Seoul

    Seoul ist eine faszinierende, lebendige Stadt. Alt und neu, laut und leise, geputzt und dreckig.

    Sungnyemun Gate (Namdaemun)

    Ruth hat sich heute der Wellness gewidmet, ich war unterwegs und habe mir die Stadt ein wenig erlaufen.

    Gwanghwamun Square
    Im Gyeonghuigung Palace